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Aktuelles und Termine

18.07.2019 Trauer um Christine Klinker

 

 

16.07.2019 LBU Vollversammlung

 

 

23.06.2019 15. Internationales Begegnungsfest

 

24.05.2019 Chris Kühn, Bundestagsabgeordneter von Bündnis90/DieGrünen, kommt nach Tuttlingen.

Chris Kühn, der Sprecher für Bau- und Wonungspolitik von Bündnis90/Die Grünen im deutschen Bundestag, besucht am Freitag von 11:30 h bis 13:00 h den LBU/OGL-Stand auf dem Marktplatz.
Anschließend findet zusammen mit dem gebürtigen Tübinger eine Quartiersbegehung mit diversen Anlaufpunkten bezüglich der Themen „Bauen und Wohnen“ statt.

17.05.2019 Für ein lebenswertes Nendingen: Zweite Ortszufahrt verhindern!

Wir setzen uns für eine zukunftsfähige, gemeinwohlorientierte und umweltschonende Verkehrsplanung ein.

Unterstützen Sie uns durch die Teilnahme an der Petition zur Verhinderung der zweiten Ortszufahrt.

 

Infos: Flyer (Pdf),

www.tuttlingen.de/de/Politik-Verwaltung/Gemeinderat/Sitzungskalender

––> 29. April 2019 ––> Ortsumfahrung Nendingen:  »Vorlage« und »Beschlüsse«

 

25.04.2019 Vollversammlung

16.04.2019 Podiumsdiskussion in der Möhringer Angerhalle
OGL, LBU und Martina Braun, Grünen-MdL: Flächenfraß stoppen-Verkehr begrenzen

 

„Flächen sind ein knappes und endliches Gut. In den letzten zwei Generationen haben die Menschen ebenso viel Fläche mit Wohn-, Gewerbe- und Verkehrsanlagen überbaut wie in den 2000 Jahren zuvor. Dadurch gehen Lebensräume für Tiere und Pflanzen und Freizeit- und Erholungsräume für uns Menschen verloren.“ Mit diesem Statement verdeutlichte die Landtagsabgeordnete Martina Braun  vom Schwarzwald-Baar-Kreis die Herausforderungen bei Naturschutz und Flächenfraß.

Die Listen Bürgerbeteiligung und Umweltschutz (LBU) Möhringen und Tuttlingen sowie die Offene Grüne Liste im Kreistag (OGL) hatten die Biobäuerin Martina Braun nach Möhringen zu einer Podiumsdiskussion in die Angerhalle eingeladen, zu der 80 interessierte Zuhörer erschienen waren. Zuvor hatte eine Delegation aus LBU und OGL mit der Landtagsabgeordneten vier potenziellen Bauprojekte besichtigt: Als positives Beispiel für Innenentwicklung und verminderten Flächenverbrauch schaute man sich das Storz-Areal an der Nendinger Allee an, auf dem 400 Wohnungen entstehen sollen. Die LBU wünscht eine Beschleunigung dieses Vorhabens. Dann traf man sich im neuen Baugebiet Thiergarten, wo es um das Trinkwasserschutzgebiet des Riedgrabens ging. Daher wünscht sich die LBU keine Bebauung nördlich der Rußbergstraße. Auch Martina Braun betonte die Bedeutung des Wasserschutzes und der landwirtschaftlichen Nutzflächen. In Möhringen am Stausee ging es dann um die Ausweisung des Bächetals als Naturschutzgebiet und den zunehmenden Verkehr durch das neue Gewerbegebiet Gänsäcker, wo man sich anschließend traf. Hier wurde der Zusammenhang und das Spannungsfeld zwischen Verkehrsaufkommen, Landschaftsversieglung, dem Wegfall von besten Ackerflächen und der Gefährdung landwirtschaftlicher Betriebe deutlich.                

Flächenverbrauch verschärfe auch die klimatischen Probleme, weil sich versiegelte Flächen stärker aufheizen und bei Starkregen das Wasser nicht aufnehmen können, erläuterte Martina Braun.

An der anschließenden Podiumsdiskussion in der Angehralle nahmen auf dem Podium Martina Braun (MdL), Günther Dreher als Ortschaftsrat der LBU Möhringen, Hans-Martin Schwarz als Fraktionsvorsitzender der Offenen Grünen Liste im Kreistag und Ulrike Martin als Fraktionsvorsitzende der LBU Tuttlingen teil. Klaus Schmid-Droullier vom Grünen-Kreisverband moderierte die Veranstaltung. Biogärtnerin und OGL-Kreisrätin Christiane Denzel umrahmte die Veranstaltung mit herrlichen Tier- und Pflanzenfotos aus der Region. Ortschaftsrat Dr. Günther Hartmann begrüßte die Gäste.      

„Weil einmal überbaute Flächen selten wieder entsiegelt werden, müssen wir die bereits versiegelten Flächen möglichst effizient nutzen. Das wichtigste Instrument dazu ist die Innenentwicklung, also die Ansiedlung von neuen Wohn- und Gewerbeanlagen in leerstehenden Gebäuden, innerstädtischen Baulücken oder als Aufstockung auf bestehende Gebäude. Innenentwicklung vermeidet nicht nur Flächenverbrauch, sondern stärkt auch die Attraktivität der Ortskerne und baut auf bestehende Infrastrukturen auf.“, so Martina Braun in ihrer Einführung. Beim Flächensparen seien wegen der kommunalen Satzungshoheit vor allem die Städte und Gemeinden am Zug. Das Land unterstütze sie aber mit Beratungs- und Förderangeboten. Das langfristiges Ziel der Grünen bleibe die Netto-Null beim Flächenverbrauch: „Wir wissen aber, dass in Zeiten von Bevölkerungswachstum und hoher wirtschaftlicher Dynamik in Baden-Württemberg kurzfristig Neuausweisungen von Bauflächen für Wohnen und Gewerbe unumgänglich sind. Diese müssen aber sorgfältig abgewogen werden.“ fügte Martina Braun hinzu.

Die Kommunen selbst hätten den größten Gestaltungsspielraum beim Flächenschonen. Gemeinden können in einem Bebauungsplan für eine ökologische und flächensparende Bauweise wichtige Vorgaben machen: So mit dem Flächenanteil, der bebaut werden darf, der Geschossflächenzahl und dem Erhalt von Pflanzen und Bäumen sowie Dachbegrünungen. 

Um Möglichkeiten zur Innenentwicklung festzustellen, würden kommunale Baulückenkataster einen Überblick über vorhandene Flächenreserven bieten.

 Ein wirksames Instrument, um knappen Wohnraum zu erhalten sei zudem die Zweckentfremdungssatzung. Sie verhindere dass Wohnraum dem Wohnungsmarkt entzogen wird.

Hans-Martin Schwarz bezog sich als Kreisrat bei seinen Ausführungen vor allem auf einen möglichen Ausbau der Straße im Bächtal, wenn der Verkehr durch die Industrie-Ansiedlung weiter zunehme. Er verwies auf die großen Erfolge vor 16 Jahren als ein schon gefasster Kreistagsbeschluss auf Betreiben der Grünen –Fraktion wieder gekippt wurde, auch Stadtrat und Ortschaftsrat hatten damals einer Verbreiterung der Straße auf 5,5 m bereits zugestimmt.: „Es ist ein Riesenerfolg und extrem selten, dass solche gefassten Beschlüsse gekippt werden, nun sollten wir diesen Erfolg aber nicht wieder aufs Spiel setzen.“ Er glaube zwar nicht, dass Stadt oder Landkreis von sich aus eine Verbreiterung der Straße anstrebten „aber bei einem hohen Verkehrsaufkommen und Unfallhäufigkeit kann eine Eigendynamik in Gang gesetzt werden,  die schwer aufzuhalten ist, deshalb müssen wir wachsam sein!“ Immerhin handle es sich um eine Querspange zwischen zwei Bundestraßen, die auch Autobahnzubringer seien. Die Möhringer könnten sich auf die OGL verlassen, wenn es um die Verhinderung des Straßenausbaus gehe: „Da wird es von uns beinharten Widerstand geben“, so Hans-Martin Schwarz. Er verwies auch auf den ÖPNV für Pendler und dringend notwendige Jobtickets der Firmen.   

Ulrike Martin positionierte sich für die LBU Tuttlingen. Sie verwies auf den Konflikt Flächenverbrauch und der Suche nach Wohnraum, wobei sie die aktuelle Spiegelstudie mit der Prognose eines Einwohnerzuwachses von 5,2 % bis 2035 erwähnte. Bezahlbarer Wohnraum, auch für Einpendler, könne Verkehr zu reduzieren. Die Bauträger müssten konsequent  die vom Gemeinderat beschlossenen 30 % Wohnungen mit Sozialbindung einhalten.

Sie zählte einige aktuelle Beispiele für Flächenverbrauch in Tuttlingen auf, so die Umgehungstraße Nendingen, die durch FFH – Gebiete führen würde, das neue Baugebiet Unterm Hägle in Nendingen, das bisher Ackerland war,  das neue Baugebiet Esslingen sowie Thiergarten II und III. Hier Sie forderte sie eine Verkleinerung des überplanten Gebiets des im FNP ausgewiesenes Wohngebiet jenseits der Rußbergstr., mit 33,3 ha, die im Wasserschutzgebiet liegen. Für Gänsäcker habe die LBU einen Antrag in Richtung ökologisches Gewerbegebiet hingewiesen mit Haltestellen sowohl auf der Bahnstrecke Richtung Hattingen als auch auf der Donautalbahn. Ebenso mit entsprechenden Busverbindungen.    
Der Ausbau von Straßen dagegen ziehe immer noch mehr Verkehr an.

Günther Dreher bemängelte, dass es im Hinblick auf das Baugebiet Donau-Tech kein Verkehrskonzept gebe, das den zusätzlichen Verkehr für weitere 1000 Arbeitsplätze berücksichtige. Die Stadt habe mit der Offenlegung des Bebauungsplans ein großräumiges Verkehrsgutachten angekündigt, da es bislang nicht gebe. „Ein Verkehrsgutachten gehört an den Anfang einer solchen Planung, nicht ans Ende, wenn alles schon beschlossen ist“.  Es würden keine Aussagen über das zu erwartende Verkehrsaufkommen getroffen, das sei unakzeptabel für Möhringen.

Viele Möhringer würden vom ihrem Recht Gebrauch machen und Einwendungen gegen dieses Bebauungsverfahren formulieren. Er plädierte für die Ausweisung des Krähenbachtals als Naturschutzgebiet, um eine Verbreiterung der Straße unwahrscheinlicher zu machen. Daneben wies der LBU-Ortschaftsrat auch auf die Gefahr hin, das Prädikat Luftkurort zu verlieren, auch dazu gebe es kein Gutachten und keine verlässlichen Aussagen.

Im Eingliederungsvertrag habe sich die Stadt Tuttlingen aber verpflichtet, den Fremdenverkehr in Möhringen zu fördern, nun geschehe das Gegenteil. Er halte die Ausweisung von Donau-Tech für eine Fehlentscheidung zumal diese Erweiterung den Bedarf nur kurzfristig abdecke und immer die Gefahr einer stetigen Ausweitung bestehe. 

In der anschließenden lebhaften Diskussion wandten sich die Möhringer Bürger gegen die vermehrtes Verkehrsaufkommen durchs „Städtle“ und erteilten der Versieglung von Landschaft und Ackerflächen auf ihrer Gemarkung eine klare Absage. Es gab aber auch Beiträge zur ökologischen Landwirtschaft und Kritik an der Landesregierung, die in ökologischen Fragen nicht konsequent genug sei.   

   

21.03.2019  – LBU Vollversammlung

 

 08.03.2019  LBU kritisiert Berechnungsgrundlage des Mietspiegels

Der „Gränzbote“ berichtete in seiner Ausgabe vom 08.03.2019 in der Rubrik „TUTTLINGEN“:

In der jüngsten Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses des Tuttlinger Gemeinderates haben die Mitglieder über die Fortschreibung des Mietspiegels diskutiert. Grundsätzliche Kritik gab es von LBU-Stadtrat Hans-Martin Schwarz. Er forderte eine andere Berechnungsgrundlage für die Zahl.

Alle zwei Jahre muss der sogenannte Mietspiegel neu berechnet werden. Die Zahl soll eine Übersicht über die ortsübliche Vergleichsmiete geben und wird etwa von Vermietern als Argument für eine Mieterhöhung oder bei Mietstreitigkeiten herangezogen. Erhoben wird die Zahl mittels Fragebögen, die an Vermieter versendet werden und die Änderungen der Miete abfragen. Scharfe Kritik für diese Vorgehensweise äußerte bei der Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses der LBU-Stadtrat Hans-Martin Schwarz.

Berechnungszeitraum laut LBU unzureichend

Die LBU-Fraktion im Tuttlinger Gemeinderat begrüße es zwar grundsätzlich, dass regelmäßig ein Mietspiegel in Tuttlingen erstellt werde, der Mietern und Vermietern eine entsprechende Orientierung in Bezug auf die Höhe des Mietzinses gibt sowie eine Rechtssicherheit bei Mietstreitigkeiten bewirkt. Was die LBU allerdings kritisiere und durch den Stadtrat Hans-Martin Schwarz auch bei der letzten VfA-Sitzung angesprochen wurde, sei die Systematik bei der Erstellung des Mietspiegels, heißt es in einer Stellungnahme der LBU-Fraktion, die unserer Zeitung vorliegt. So werde laut dem Bürgerlichem Gesetzbuch nur die letzten vier Jahre der Mietverhältnisse herangezogen, in denen eine Neuvermietung oder eine Mieterhöhung stattgefunden hat und in die Berechnungen einbezogen. Eine Bestandsmiete, die länger als vier Jahre konstant bleibt, fließt nicht in die Berechnung mit ein. „Man kann also beim Mietspiegel keinesfalls von einer Durchschnittsmiete sprechen, zumal viele Vermieter, die mit ihren Mietern zufrieden sind, keine häufigen Mieterhöhungen durchführen“, wird Hans-Martin Schwarz in der Stellungnahme zitiert.

Andere Berechnung führt zu niedrigerem Durchscnitt

Die LBU fordert nun neben dem offiziellen Mietspiegel nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch eine Tuttlinger Durchschnittsmiete zu ermitteln, in die Mietverhältnisse, die bis zu zehn Jahre zurückliegen, erfasst werden. Durch diese breitere Datenbasis würden nach Auffassung der LBU wesentlich niedrigere und damit auch sozialverträglichere durchschnittliche Mieten ermittelt werden, die als zusätzliche Orientierung dienen könnten.

In einer Zeit, in der bezahlbarer Wohnraum gerade auch für Familien und Alleinstehende immer knapper werde, könnte ein solcher „alternativer Mietspiegel“, der aber sachgerechter sei, dienlich wirken, so die LBU.

Der Ausschuss hatte der Fortschreibung des Mietspiegels einstimmig zugestimmt. Nun wird sich noch der Gemeinderat mit dem Thema beschäftigen.

 

27.02.2019 Kandidatenliste steht: LBU nominiert 31 Kandidaten für Gemeinderat

Der „Gränzbote“ berichtete in seiner Ausgabe vom 27.02.2019 in der Rubrik „TUTTLINGEN“

LBU nominiert 31 Kandidaten für Gemeinderat

Fraktionssprecherin Ulrike Martin ist zufrieden mit dem Bewerberfeld für die Kommunalwahl

31 Kandidaten setzt die LBU auf die Nominierungsliste für die Gemeinderatswahl am 26. Mai. (Foto: Simon Schneider)

31 Kandidaten setzt die LBU auf die Nominierungsliste für die
Gemeinderatswahl am 26. Mai. (Foto: Simon Schneider)

Die Liste steht – und das einstimmig. Die Liste Bürgerbeteiligung und Umweltschutz (LBU) aus Tuttlingen hat am Montagabend die Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 26. Mai nominiert.

„Wir haben es geschafft“, sagte die Fraktionsvorsitzende der LBU, Ulrike Martin, in Stiefels Buchladen bei der Nominierungsversammlung und meinte damit die Zusammenstellung der Vorschlagsliste für die Kommunalwahl. Hinter ihnen liege „eine gute Zeit, in der wir das Wahlprogramm erarbeitet haben“, betonte die Fraktionssprecherin. Es hätte keinerlei Probleme gegeben, jemanden zu motivieren und es hätten sich immer genügend Personen beteiligt.

Slogan vorgestellt

Vor allem die Themen Bürgerbeteiligung, Klima und Umweltschutz stehen auf dem Programm, genauso wie Verkehr und das soziale Wohnen. Auf der Sitzung wurden zudem Slogans für die Kommunalwahl vorgestellt, letztlich entschieden sich die Anwesenden für „Tuttlingen – lebenswert nachhaltig gestalten“.

Eine „gute Kandidatenzusammensetzung“ liege laut Martin der LBU in Bezug auf die Nominierungsliste für die Gemeinderatswahl am 26. Mai vor. „Wir können sehr zufrieden damit sein“, betonte sie. Ein Listenplatz in Nendingen bleibt unbesetzt, daneben hört Simone Bühler auf. Damit besteht die LBU-Liste aus 31 Kandidaten. Martin: „Es sind Kandidaten im Alter von 18 bis 68 Jahren dabei. Das ist eine gute Verteilung.“ Der Frauenanteil liegt bei 35 Prozent.

Bei der Nominierungswahl, die von Petra Schmidt-Böhme geleitet wurde, wählten die 24 Anwesenden die 31 Kandidaten auf der Vorschlagsliste einstimmig und im Block. „Uns fällt damit ein Stein vom Herzen“, sagte die Fraktionsvorsitzende.

Somit lautet die Nominierungsliste der Liste Bürgerbeteiligung und Umweltschutz für die Gemeinderatswahl am 26. Mai nach Ortsteilen mit Listenplatz und Name wie folgt:

1. Ulrike Martin, 2. Uwe Dieter Schwartzkopf, 3. Katja Rommelspacher, 4. Hans-Martin Schwarz, 5. Karin Trommer, 6. Jürgen Hau, 7. Meike Reichle, 8. Jens Metzger, 9. Felicitas Guggenberger, 10. Stefan Metzger, 11. Martina Gröne, 12. Jochen Teufel, 13. Heidi Mattheß, 14. Marc Richtenstein, 15. Biserka Katz, 16. Jonas Birkle, 17. Leander Michael Rist, 18. Sigrid Ubert, 19. Hans-Joachim Kort, 20. Michael Weis, 21. Ulrike Bucher, 22. Erich Ubert und 23. Alexander Reichle-Schmehl.

Möhringen: 1. Bodo Kreidler, 2. Günther Hartmann, 3. Johannes Wischmeyer-Janzarik, 4. Günther Dreher und 5. Kai Sterling.

Nendingen: 1. Veronika Grüger und 2. Wendelin Grüger.

Eßlingen: 1. Michael Burow.

 

25.02.2019  – LBU Kandidatennomminierung in Stiefels Buchladen

16.01.2019  – LBU Vollversammlung

 

28.11.2018 – LBU Vollversammlung: Bericht

Die VV der LBU stand ganz im Zeichen der kommenden Kommunalwahlen. Neben der Weitergabe von ausführlichen Informationen dazu, wurde aus dem Gemeinderat berichtet. Die geplante Fortsetzung der Diskussion um den ÖPNV konnte aus Zeitgründen nicht fortgeführt werden.
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09.11.2018 – LBU Sommertour 2018

Was geschieht eigentlich mit unseren gebrauchten Textilien, die wir zur  Altkleidersammlung gebracht haben?Dieser Frage wollte sich die LBU im Rahmen ihres Sommerausflugs beantworten lassen und besuchte dazu die Firma „Striebel Textil“ in Langenenslingen. 
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24.10.2018 – LBU Vollversammlung: Bericht

 

23.10.2018 – Experiment Busfahren, ein Erfahrungsbericht

Keine Parkplätze in der Stadt, viele Staus in und um Tuttlingen, wäre Busfahren eine der möglichen Alternativen neben Zug, Fahrrad oder zu Fuß gehen.
Die LBU Gemeinderatsfraktion wollte sich davon überzeugen, wie funktioniert Busfahren in unserer Stadt.
Hier geht es zum Ergebnis.

10.10.2018 – LBU, OGL, Grüne: Wohin geht die Reise – ÖPNV im Kreis Tuttlingen

Der „Gränzbote“ berichtete in seiner Ausgabe vom 12.10.2018 in der Rubrik „TUTTLINGEN“

Bei der Veranstaltung„Wohin geht die Reise – Öffentlicher Nahverkehr im Kreis Tuttlingen“, die am Mittwoch von den Fraktionen der LBU des Gemeinderats und der OGL im Kreistag sowie des grünen Kreisverbands organisiert worden ist, sollte die Zukunft des ÖPNV in der Region diskutiert werden. Doch zahlreiche Bürger nutzten den Termin vor allem für eins: Sie
machten ihrem Ärger Luft. Rund 50 Interessierte waren der Einladung ins Tuttlinger Rathaus gefolgt. Die Verbindung von Kolbingen nach Tuttlingen sei früher besser gewesen, jetzt eine  Katastrophe. Eine Fahrplanänderung im Dezember 2019 sei hierbei viel zu spät. Bei TUTicket sei kaum jemand an das Telefon zu bekommen. Genauso schlecht sei die Verbindung von Geisingen- Kirchen-Hausen nach Tuttlingen, die lange Wartezeiten beim Umsteigen nach sich ziehen würde. Ein weiterer Bürger beschwerte sich über die schlechte Anbindung von Nendingen zum  Tuttlinger Hauptbahnhof, um am Morgen von dort weiter bis nach Stuttgart zu gelangen. Das gleiche Problem bestehe am Abend auf dem Rückweg.

Bitte um Geduld Diese und viele weitere  Kritikpunkte äußerten die teilnehmenden Bürger in der Fragerunde. Gabriele Zimmer erhielt dementsprechend sehr viel Kritik am Mittwochabend und betonte abschließend. „Wir wissen, dass wir Hausaufgaben zu machen haben, und wir wissen, dass es nicht an allen Stellen rund läuft im Landkreis. Wir wissen auch, dass der Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember eine  Katastrophe war“, gibt die Geschäftsführerin von TUTicket unmissverständlich zu. Der Verkehrsverbund im Landkreis Tuttlingen hätte das umgesetzt, was im Nahverkehrsplan als Konzept vorgegeben worden sei. In der Praxis habe sich herausgestellt, dass es nicht funktioniere. „Es tut uns leid, dass es gerade so ist. Uns gefällt es auch nicht, dass jeden Tag Hunderte Leute sich am Telefon darüber beschweren, dass der ÖPNV im Landkreis nicht funktioniert“. Sie versicherte, dass viele Probleme im Dezember 2019 wegfallen würden, für diesen Dezember gab sie keine  Garantie. Sie bat alle Verärgerten um Geduld. Aber auch auf dem Podium wurde nicht mit Kritik am öffentlichenNahverkehr gespart.  Andreas Frankenhauser,  ÖPNV-Kenner aus Rottweil,  betonte, dass die Ringzugeinführung im Jahr 2003 für den Landkreis Tuttlingen ein „großer Sprung nach vorne“ gewesen sei. „In den vergangenen 15 Jahren ist aber nicht mehr viel passiert, obwohl viele Impulse kamen. Es hat sich leider nichts daraus entwickelt“, gibt er zu bedenken. Im Gegenteil: Laut Frankenhauser hätte es sogar Verschlechterungen gegeben. Ideen seien da, aber man stoße in Tuttlingen immer auf Blockaden. Auch bei kreisübergreifenden Busverbindungen „ist nichts passiert“, mahnte er an. Gabriele Zimmer bevorzugt ein bedarfsorientiertes Angebot zu den Hauptverkehrszeiten. Kreisübergreifende Buslinien gebe es – wie zum Beispiel in den Landkreis Sigmaringen oder den Landkreis Konstanz. Thomas Mager, Referatsleiter  für den ÖPNV im  Landesverkehrsministeriums, betonte etwa, dass das Land den Kreisen Geld zur Verfügung stelle, um Dinge vor Ort umzusetzen, wie die Verbundförderung, die seinen Worten nach aufgestockt werde. So könnte die Einbeziehung des Landkreises Konstanz im bisherigen 3er- Ringzug unterstützt werden. 

Gute Vernetzung fehlt Der Tuttlinger Student Jan Christoph Schrott, sagte, dass die Vernetzung der verschiedenen Verkehrsmittel optimiert werden könnte, wie die Gäubahn in Richtung  Stuttgart und zurück. Hierbei wünsche er sich eine bessere Vernetzung mit dem Ringzug bis nach Rottweil. „Der aktuelle Ringzug wird hauptsächlich für den Schülerverkehr genutzt, für den normalen Verkehr ist er allerdings nicht attraktiv“, findet Schrott in Bezug auf die Fahrzeiten. Obendrauf müssten Schüler entweder teilweise den Unterricht früher verlassen, um den Ringzug zu bekommen, oder auf den Bus ausweichen. „Von Haustür zur Haustür“ sei man mit dem Auto oft schneller, findet der der Tuttlinger Kreis- und Stadtrat Hans-Martin Schwarz. Sorgen bereiten ihm die ausbleibenden Zuwächse. Die Schüler-Abos würden laut ihm stark zurückgehen. Mit einem regionalen Abo könne man am Wochenende kostenlos mit Ehepartner und Kindern in die  Landkreise Rottweil und den Schwarzwald- Baar fahren. Es sei sinnvoll, auch den Landkreis Konstanz einzubeziehen.“

05.10.2018 -LBU auf dem Wochenmarkt

Die Stadträte der LBU  stehen am Freitag, den 5.10.18 an einem Stand auf dem Marktplatz von 9 bis 12 Uhr für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

 

02.10.2018 – Ulrike Martin erhält Staufermedaille

In Würdigung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit und Verdienste als Vorsitzende des Verwaltungsrates der diakonischen Jugendhilfe MUTPOL wurde Ulrike Martin mit der persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg für Verdienste um das Land Baden-Württemberg, der Staufermedaille, geehrt. 

Wir freuen uns mit Ulrike Martin über diese Auszeichung und schließen uns von ganzem Herzen den Glückwünschen an.

Der Minister für Justiz und für Europa, Guido Wolf überreicht die Medaille im Namen des Ministerpräsidenten.

 

Ulrike Martin freut sich mit dem Oberbürgermeister von Tuttlingen, Michael Beck, über die Würdigung.

Mehr Informationen zur Verleihung finden Sie bei der hier.

 

26.09.2018 – LBU Vollversammlung: Bericht

 

27.06.2018 – LBU Vollversammlung: Bericht

 

15.06.2018 – LBU auf dem Wochenmarkt

Ihre Meinung ist uns wichtig: LBU befragt Bürgerinnen und Bürger

„Vier Wochen vor den Kommunalwahlen machen Bürgerbefragungen keinen Sinn mehr, wir müssen es jetzt tun“, sagte sich die Liste Bürgerbeteiligung und Umweltschutz (LBU) und veranstaltete am Freitag einen Themenstand  für die interessierten Passanten.

Die Mobilitätssituation, die Innenstadt und das Wohnen in Tuttlingen und den Stadtteilen kristallisierten sich beim LBU-Stand mit Bürgerbefragung als die drängenden Themen heraus.  So wurden Parkmöglichkeiten an den Orteingängen und eine effektive Kontrolle unberechtigten Parkens gefordert, ebenso weitere behindertengerechte Parkplätze und die Gehwege frei zu  halten und dies auch zu überwachen. Auch Parkplätze für Ehrenamtliche waren ein Thema.

Großen Raum der ca. 150 Einwohner, die an der Befragung teilnahmen, nahm das Thema Öffentlicher Verkehr ein. Von einer Stadtbahn vom Bahnhof bis Nendingen bis dahin, den ÖPNV günstiger zu machen und einen engeren Taktverkehr zu realisieren, damit man sich auf Bus und Bahn verlassen kann, um in die Stadt oder den Arbeitsplatz zu gelangen, reichten die Vorschläge. Auch eine App für Fahrgemeinschaften und ein Shuttlebussystem wurden angeregt. Eine klare Trennung von Rad- und Gehwegen wurde auch mehrfach thematisiert.

Die neue Fußgängerzone wurde gelobt, wenn sie auch manchem zu teuer ist. Ein Diskussionspunkt waren die Bänke, Holzbänke hätten einigen Befragten genügt.  Dagegen wurden weitere Mülleimer und mehr Sauberkeit in der Stadt gefordert. Auch die dringende Sanierung öffentlicher Treppen beschäftigt in Tuttlingen die Menschen.

Beim Thema Donauwehr waren die Meinung komplett unterschiedlich von „Donau muss oben bleiben“ bis zu „Donau abstauen“ waren alle Meinungen vertreten. Interessanterweise war es aber nicht das beherrschende Thema am LBU-Stand.

Aber auch mit Lob sparten viele der Befragten nicht: „Tuttlingen hat sich gut entwickelt“ , war oft zu hören. Gelobt wurden insbesondere der tolle Wochenmarkt, die Freizeitmöglichkeiten und die zunehmende Barrierefreiheit.

 

17.05.2018 – LBU Vollversammlung

 

24.01.2018 – LBU Vollversammlung: Bericht

 

18.12.2017  Petra Schmidt-Böhme nimmt Abschied – Ulrike Martin übernimmt Fraktionsvorsitz

 Nach mehr als 20 Jahren Jahren aktiver Gestaltung der Tuttlinger Politik als Mitglied und spätere Vorsitzende der LBU-Fraktion hat Petra Schmidt-Böhme ihren Abschied vom Gemeinderat genommen, um sich in Zukunft mehr ihrer Familie zu widmen. Ihre Nachfolge als Fraktionsvorsitzende übernimmt Ulrike Martin, Nachrückerin ist Katja Rommelspacher.

      

Wir bedanken uns für die vielen Jahre der tollen Zusammenarbeit und wünschen Petra alles alles Gute.

Gleichzeitig wünschen wir Ulrike und Katja viel Erfolg mit ihren neuen Aufgaben.

   

Lesen Sie dazu die Rede von Ulrike Martin, den Beitrag der LBU im „Im Quadrat“ und im „Gränzbote“

        

16.11.2017-Delegation aus Tuttlingen in Strasbourg – Besuch des Europäischen Parlaments mit Podiumsdiskussion

Eine Delegation des Tuttlinger Gemeinderats sowie der Tuttlinger Stadtverwaltung ist der Einladung des Europaabgeordneten Dr. Andreas Schwab ins Europäische Parlament gefolgt und besuchte am vergangenen Montag die Stadt Strasbourg. Bei einer Podiumsdiskussion mit dem Abgeordneten standen städtische, aber auch übergeordnete Themen im Mittelpunkt.
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15.11.2017 – LBU Vollversammlung

 

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